Die Marke Aquastar wurde gemäß Mikrolisk 1958 von der Jean Richard SA in Genf registriert und hat sich auf den Tauchsport spezialisiert. Sie genießt in Sammlerkreisen hohe Beliebtheit und noch heute werden Uhren unter diesem Label produziert. Vorliegendes Modell mit der Referenz 1701 stammt aus den 60er Jahren, es hat ein 37,5mm breites massives Edelstahlgehäuse, das aufgrund der Länge von 47mm von Horn zu Horn aber deutlich größer wirkt. Das besondere Merkmal der Uhr ist die innenliegende Taucherlünette, die sich über die signierte Krone verstellen lässt. Sie dreht sich konstruktionsbedingt auch beim manuellen Aufziehen sowie beim Einstellen der Uhrzeit, also nullt man sie am besten danach. Beim Uhrwerk handelt es sich um ein ebenfalls signiertes AS 1701 mit automatischem Aufzug, es wurde zerlegt, gereinigt und geölt. Die Datumsanzeige kann durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellt werden. Das Gehäuse wurde etwas aufpoliert, wunderschön ist das ockerfarbene Zifferblatt und die vanillefarben patinierte Leuchtmasse. Dieser Look wurde mit einem dunkelbraunen Lederband kombiniert.
Durch das schwarze Zifferblatt in Kombination mit Leuchtzahlen und -zeigern verfügt diese Herrenuhr der Schweizer Marke BWC über ein militärisch inspriertes Design. Im Inneren werkelt das als „Wehrmachtswerk“ bekannt gewordene Handaufzugskaliber AS 1130, die Gangwerte sind gut. Erneuert wurden Glas und Armband, die Wahl fiel auf ein schwarz-grau gestreiftes Textilband (19mm).
Diese Herrenuhr der deutschen Marke Foresta besitzt das gleiche Gehäuse wie die legendäre Stowa Seatime aus den 60er Jahren, sie hat also eine Druckdichte von (ehemals) 200 Metern, was sie zu einer „echten“ Taucheruhr macht. Schwertzeiger und Balkenindizes auf schwarzem Grund verleihen der Uhr eine sehr gute Ablesbarkeit, die Countdown-Lünette ist in beide Richtungen drehbar. Das unpolierte Edelstahlgehäuse verfügt noch über das originale Schliffbild in gutem Zustand. Im Inneren tickt quasi ein Manufakturkaliber, denn Foresta verwendete fast ausschließlich selbst produzierte Förster-Werke, hier ein FB 197 mit Datumsanzeige auf 6 Uhr. Sie ist durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellbar. An den 19mm breiten Stegen befindet sich ein mehrfarbig gestreiftes Textilband, auf Wunsch kann auch ein klassisches Tropic-Kautschuk montiert werden.
Beim Kaliber 67.1 handelt es sich um das erste Automatikwerk der Glashütter Uhrenbetriebe (GUB). Mit etwa 190.000 Exemplaren wurde es deutlich seltener gebaut als sein bekannter Nachfolger, das fast zweimillionenfach hergestellte GUB 74/75 (Spezimatic). Vorliegendes Exemplar hat ein klassisches Design mit Zahlenindizes auf 6 und 12. Die Mitte des Zifferblatts ziert eine leichte Patina, das Werk ist sauber und erzeugt stabile Gangwerte. Am vergoldeten Gehäuse findet sich nur minimaler Kantenabrieb, das Armband wurde erneuert, die Wahl fiel auf ein dunkelbraunes Leder. Das Datum kann durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellt werden.
Highlight der vorliegenden Mido ist zweifelsohne das Automatikkaliber Mido 1117PC1. Aufgrund seiner speziellen Konstruktion ist es extrem flach und ermöglicht eine Gehäusedicke (inkl. Glas) von nur knapp über 9mm. Eingebettet ist das Werk in ein Edelstahlgehäuse mit Vacuum-Containerprinzip, das Milanaiseband ist fließend daran befestigt. Mit dem minimalistischen Sonnenschliff-Zifferblatt ergibt sich eine wahrhaft einzigartig designte Uhr, wobei der Schliff nicht aus der Mitte sondern vom Mido-Logo ausgeht. Krone und Glas sind original, die ungewöhnlich große Datumsanzeige ist durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellbar. Das Band kann man über die Schließe in der Länge verstellen, es sollte für einen Gelenkumfang von 16 bis 20cm passen.
Das Zifferblatt dieser Herrenuhr aus dem sächsischen Glashütte hat das sogenannte Sixties-Design, also geschwungene Zahlenindizes auf 6, 9, und 12. Auf der 3 befindet sich die beim GUB 75 durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellbare Datumsanzeige. Das Blatt hat etwas Patina, das Gehäuse zeigt Goldabrieb. Glas und Lederband wurden erneuert, gemäß der Werkpunze stammt die Uhr aus dem 3. Quartal 1969.
Diese Homa besitzt das gleiche Gehäuse wie die legendäre Stowa Seatime aus den 60er/70er Jahren, sie hat also eine Druckdichte von (ehemals) 200 Metern, was sie zu einer „echten“ Taucheruhr macht. Die Marke wurde gemäß Mikrolisk 1956 von Rudolf Holzmann in München registriert. Im Inneren vorliegender Uhr tickt das nur 1969 bis 71 gebaute Pforzheimer Automatikkaliber PUW 1461, die Datumsanzeige kann durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellt werden. Die Lünette ist bidirektional drehbar, die Bandwahl fiel auf ein stilechtes neues Kautschuk im Tropic-Design. Die Uhr befindet sich rundum in gutem bis sehr gutem Erhaltungszustand.
Mido ist eine Uhrenmarke, die Ihrer Designlinie seit den 60er Jahren stets treu geblieben ist. Dies gilt vor allem für die Reihen Commander und Ocean Star. Ein Exemplar aus dieser Serie liegt hier vor. Im Inneren des Vakuum-Containergehäuses werkelt das äußerst flache Automatikkaliber Mido 1117PC. Der Erhaltungszustand des Gehäuses ist gut und unpoliert, die Rückseite zeigt leichte Spuren eines Perlonbands. Das Datum wird in einem großen Fenster angezeigt, es kann durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellt werden. Das Glas wurde erneuert, die Minuterie ist original, die Krone ebenfalls. An den 18mm breiten Stegen befindet sich derzeit ein stilistisch sehr gut passendes Vintage-Edelstahlband, es wurde ultraschallgereinigt und ist über die Schließe variabel verstellbar.
Die sächsische Kleinstadt Glashütte ist heute jedem Uhrenkenner ein Begriff, dort werden schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts hochwertige Zeitmesser hergestellt. Das vorliegende Exemplar stammt aus dem Jahr 1960. Warum man das so genau bestimmen kann, obwohl bei GUB weder die Werks- noch die Gehäusenummer dafür taugen? Ganz einfach, der Uhr liegen die originalen Kaufpapiere bei, die mit der Gehäusenummer übereinstimmen. Demzufolge erfolgte die Produktion bzw. die Abnahme der Gütekontrolle im März 1960, der Verkauf fand im Juli desselben Jahres in Leipzig statt. Der Kaufbon (man beachte die Rückseite) ist zerrissen, eventuell weil die Garantie abgelaufen ist. Alle Lagerstellen des GUB 60.1 wurden gereinigt und geölt, die Gangwerte sind gut. Zifferblatt und Gehäuse haben etwas Patina bzw. Gebrauchsspuren, erneuert wurden Glas, Krone und Armband.
Das 38mm breite Edelstahlgehäuse vorliegender Eterna-Matic wirkt aufgrund der Kissenform am Arm sogar noch etwas größer. Sein Horizontalschliff ist original und gut erhalten, ebenfalls original sind Krone und Glas, beide mit dem Markenlogo versehen. Das blaue Zifferblatt hat eine recht gleichmäßige Patina, die etwas an einen Sternenhimmel erinnert. Beim Werk handelt es sich um ein Eterna 1488K, die passend zum Blatt gefärbte Datumsanzeige kann durch Ziehen an der Krone schnellverstellt werden. Die Bandwahl fiel auf ein dunkelblaues Rally-Leder (20mm).