Mido ist eine Uhrenmarke, die Ihrer Designlinie seit den 60er Jahren stets treu geblieben ist. Dies gilt vor allem für die Reihen Commander und Ocean Star. Ein Exemplar aus dieser Serie liegt hier vor. Im Inneren des Vakuum-Containergehäuses werkelt das äußerst flache Automatikkaliber Mido 1117PC. Der Erhaltungszustand des Gehäuses ist gut und unpoliert, die Rückseite zeigt leichte Spuren eines Perlonbands. Das Datum wird in einem großen Fenster angezeigt, es kann durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellt werden. Das Glas wurde erneuert, die Minuterie ist original, die Krone ebenfalls. An den 18mm breiten Stegen befindet sich derzeit ein stilistisch sehr gut passendes Vintage-Edelstahlband, es wurde ultraschallgereinigt und ist über die Schließe variabel verstellbar.
Die sächsische Kleinstadt Glashütte ist heute jedem Uhrenkenner ein Begriff, dort werden schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts hochwertige Zeitmesser hergestellt. Das vorliegende Exemplar stammt aus dem Jahr 1960. Warum man das so genau bestimmen kann, obwohl bei GUB weder die Werks- noch die Gehäusenummer dafür taugen? Ganz einfach, der Uhr liegen die originalen Kaufpapiere bei, die mit der Gehäusenummer übereinstimmen. Demzufolge erfolgte die Produktion bzw. die Abnahme der Gütekontrolle im März 1960, der Verkauf fand im Juli desselben Jahres in Leipzig statt. Der Kaufbon (man beachte die Rückseite) ist zerrissen, eventuell weil die Garantie abgelaufen ist. Alle Lagerstellen des GUB 60.1 wurden gereinigt und geölt, die Gangwerte sind gut. Zifferblatt und Gehäuse haben etwas Patina bzw. Gebrauchsspuren, erneuert wurden Glas, Krone und Armband.
Das auch Automat genannte Kaliber GUB 67.1 ist der Vorläufer der Spezimatic-Serie, es wurde in den 1960er Jahren gefertigt und die Uhren hatten zumeist ein sehr elegantes Design, welches von der Marke Glashütte Original bis heute unter der Reihe „Sixties“ aufgegriffen wird. Vorliegendes Exemplar ist ein perfektes Beispiel dafür und befindet sich zudem in schönem Zustand. Blatt und Zeiger sind von Patina fast völlig verschont geblieben, das Gehäuse hat minimalen Goldabrieb und leichte Kratzer am oberen linken Steg. Es handelt sich zudem um die für diesen Kalibertyp seltene Version mit 36mm Breite. Die Datumsanzeige ist durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellbar. An die 18mm breiten Stege wurde ein hochwertiges braunes Lederband montiert.
Das militärisch geprägte Design dieser Adora mit schwarzem Zifferlblatt und arabischen Leuchtzahlen wird lediglich von einer kleinen silberfarbenen Sekunde durchbrochen, die zudem noch ein feines Rillenmuster ziert. Am verchromten Gehäuse findet sich etwas Abrieb, im Inneren tickt das bewährte Schweizer Handaufzugskaliber AS 1130. Passend zum Stil fiel die Bandwahl auf ein khakifarbenes Textil, andere Farben wie schwarz, grau oder oliv sind ebenfalls möglich.
Auf der Suche nach einer möglichst flachen Automatikuhr entwickelten die Konstrukteure bei Buren Ende der 50er Jahre das Kaliber 1000A, dessen Selbstaufzug über einen sogenannten Mikrorotor geschieht. Mit seiner Rotvergoldung ist das Werk zudem eine absolute Augenweide. Vorliegend tickt es in einer Dugena Super in zeitlos schlichtem Design. Ihr champagnerfarbenes Zifferblatt verfügt über einen feinen Sonnenschliff, die Zeiger haben eine klassische Dauphineform. Die Uhr befindet sich rundum in gutem Erhaltungszustand, das Gehäuse zeigt kaum Goldabrieb. Erneuert wurden Glas und Armband, die Wahl fiel auf ein dunkelbraunes Leder.
Das champagnerfarbene Zifferblatt dieser Herrenuhr der Marke Glashütte aus der ehemaligen DDR ziert ein interessant geformter Index auf der 12, entfernt erinnert das Design an ein Segelboot. Das Blatt hat eine einzigartige Patina, die Zeiger und alle Indizes erstrahlen noch in vollem Goldglanz. Das ebenfalls vergoldete Gehäuse zeigt ein paar Gebrauchsspuren, im Inneren tickt das Manufakturkaliber GUB 70.1. Erneuert wurden Glas, Krone sowie das mittelbraune Lederband.
Diese Para besitzt das gleiche Gehäuse wie die legendäre Stowa Seatime aus den 60er/70er Jahren, sie hat also eine Druckdichte von (ehemals) 200 Metern, was sie zu einer „echten“ Taucheruhr macht. Das schwarze Zifferblatt ist dabei für eine Taucheruhr sehr minimalistisch designt, nur auf der 12 findet sich ein Zahlenindiz, alle anderen sind als Striche ausgeführt, auch die Zeiger präsentieren sich eher dezent. Die drehbare Lünette hat am Rand etwas Abrieb, ansonsten ist der Zustand gut, das Edelstahlgehäuse ist unpoliert mit allen Originalschliffen. Im Inneren tickt ein robustes ETA 2472 Automatikkaliber, die Datumsanzeige ist durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellbar. An den 19mm breiten Stegen befindet sich ein neues Kautschukband im Tropic-Stil.
Die Schweizer Uhrenmanufaktur Enicar verwendete fast ausschließlich selbst konstruierte Werke, in vorliegendem Exemplar tickt das Handaufzugskaliber AR 1140. Mit 9mm ist das Gehäuse (inkl. Glas) recht flach, es wirkt aufgrund der schmalen Lünette größer als es die 34mm Breite vermuten lassen. Der Zustand ist rundum gut, Goldabrieb findet sich keiner. Erneuert wurden lediglich das Plexiglas sowie das dunkelbraune Lederband, die signierte Krone ist original.
Das 38mm breite Edelstahlgehäuse vorliegender Eterna-Matic wirkt aufgrund der Kissenform am Arm sogar noch etwas größer. Sein Horizontalschliff ist original und gut erhalten, ebenfalls original sind Krone und Glas, beide mit dem Markenlogo versehen. Das blaue Zifferblatt hat eine recht gleichmäßige Patina, die etwas an einen Sternenhimmel erinnert. Beim Werk handelt es sich um ein Eterna 1488K, die passend zum Blatt gefärbte Datumsanzeige kann durch Ziehen an der Krone schnellverstellt werden. Die Bandwahl fiel auf ein dunkelblaues Rally-Leder (20mm).