Vintage-Damenuhren wird in Sammlerkreisen immer noch zu wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht, dabei sind sie technisch aufgrund der reduzierten Größe deutlich anspruchsvoller als die Herrenvarianten. Ein perfektes Beispiel ist das automatische ETA 2551 in dieser Ankra, es verfügt trotz der geringen Abmessungen über eine Datumsanzeige, schnellverstellbar durch Wechsel zwischen 20 und. 24 Uhr. Die Uhr ist rundum gut erhalten, an die 10mm breiten Stege wurde ein beiges Lederband montiert.
Bei Finowa handelt es sich laut Mikrolisk um eine 1957 in Pforzheim registrierte Uhrenmarke von Achille Finschi & Co. Auf die deutsche Schmuckstadt verweist auch das verbaute Handaufzugskaliber, ein PUW 360. Es handelt sich um eine schlichte Herrenuhr mit elfenbeinfarbenem Zifferblatt und vergoldetem Gehäuse, an beidem finden sich leichte Spuren der Zeit. Glas und Armband wurden erneuert, die Wahl fiel auf ein beiges Perlon.
Diese Raketa aus den 60er Jahren verfügt über ein schlichtes Design, das anthrazit-schwarze Blatt zieren goldfarbene Stundenindizes und weiße Punkte für die Minuterie. Der Zustand ist rundum gut, das Gehäuse zeigt kaum Goldabrieb. Das Manufakturkaliber 2609A läuft mit hoher Amplitude, Glas und Armband wurden erneuert. Die Wahl fiel auf ein dunkelbraunes Leder.
Diese Herrenuhr der deutschen Marke Foresta besitzt das gleiche Gehäuse wie die legendäre Stowa Seatime aus den 60er Jahren, sie hat also eine Druckdichte von (ehemals) 200 Metern, was sie zu einer „echten“ Taucheruhr macht. Schwertzeiger und Balkenindizes auf schwarzem Grund verleihen der Uhr eine sehr gute Ablesbarkeit, die Countdown-Lünette ist in beide Richtungen drehbar. Das unpolierte Edelstahlgehäuse verfügt noch über das originale Schliffbild in gutem Zustand. Im Inneren tickt quasi ein Manufakturkaliber, denn Foresta verwendete fast ausschließlich selbst produzierte Förster-Werke, hier ein FB 197 mit Datumsanzeige auf 6 Uhr. Sie ist durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellbar. An den 19mm breiten Stegen befindet sich ein mehrfarbig gestreiftes Textilband, auf Wunsch kann auch ein klassisches Tropic-Kautschuk montiert werden.
Diese Homa besitzt das gleiche Gehäuse wie die legendäre Stowa Seatime aus den 60er/70er Jahren, sie hat also eine Druckdichte von (ehemals) 200 Metern, was sie zu einer „echten“ Taucheruhr macht. Die Marke wurde gemäß Mikrolisk 1956 von Rudolf Holzmann in München registriert. Im Inneren vorliegender Uhr tickt das nur 1969 bis 71 gebaute Pforzheimer Automatikkaliber PUW 1461, die Datumsanzeige kann durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellt werden. Die Lünette ist bidirektional drehbar, die Bandwahl fiel auf ein stilechtes neues Kautschuk im Tropic-Design. Die Uhr befindet sich rundum in gutem bis sehr gutem Erhaltungszustand.
Das 38mm breite Edelstahlgehäuse vorliegender Eterna-Matic wirkt aufgrund der Kissenform am Arm sogar noch etwas größer. Sein Horizontalschliff ist original und gut erhalten, ebenfalls original sind Krone und Glas, beide mit dem Markenlogo versehen. Das blaue Zifferblatt hat eine recht gleichmäßige Patina, die etwas an einen Sternenhimmel erinnert. Beim Werk handelt es sich um ein Eterna 1488K, die passend zum Blatt gefärbte Datumsanzeige kann durch Ziehen an der Krone schnellverstellt werden. Die Bandwahl fiel auf ein dunkelblaues Rally-Leder (20mm).