Laut Mikrolisk wurde die Marke Oebra 1951 im Schweizerischen Lausanne registriert. Vorliegendes Exemplar stammt aus diesem Jahrzehnt und verwendet das wunderschöne Landeron 51 in rotvergoldeter Ausführung. Alles funktioniert wie es soll, der Chronograph stoppt und nullt korrekt, der Zähler deckt fußballtaugliche 45 Minuten ab. Das Gehäuse zeigt etwas Chromabrieb auf der Rückseite, das Zifferblatt befindet sich noch in sehr schönem Zustand, Zeiger und Indizes glänzen goldfarben. Erneuert wurden Glas, Krone und Armband, die Wahl fiel auf ein dunkelbraunes Leder (18mm).
Das Edelstahlgehäuse dieser Dugena aus der Baureihe Watertrip erreichte einst eine Druckdichte von 200 Metern, es ist baugleich mit dem der Stowa Seatime. Beim Uhrwerk handelt es sich um ein Pforzheimer PUW 1461 mit Datumsanzeige, schnellverstellbar durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr. Das mattschwarze Zifferblatt wird durch rote Akzente auf den Indizes und ein zielflaggenähnliches Muster im Außenbereich aufgepeppt. Der Zustand ist rundum gut, das Gehäuse hat noch alle Originalschliffe, der kleine Leuchtpunkt in der drehbaren Lünette wurde erneuert. An den 19mm breiten Stegen befindet ein perfekt passendes Cordura-Armband, die Unterseite besteht aus Kautschuk, es kann ohne Werkzeug über die Pins demontiert werden.
Dieser Chronograph der russischen Marke Poljot International ist ein limitiertes Sondermodell zum Jubiläum des Weltraumflugs von Juri Gagarin am 12. April 1961. Das Zifferblatt ziert eine stilisierte Weltkugel mit dem Datum und der Dauer des Flugs von 108 Minuten. Die Uhr stammt aus einer frühen, auf 300 Exemplare limitierten Serie mit einem besonderen, später korrigierten Druckfehler. Der kleine Minutenzähler hat nur 24 Striche, ein Poljot 3133 zählt aber immer bis exakt 30 Minuten, daher ist die Ablesbarkeit hier manchmal etwas suboptimal. Das Werk liegt anders als bei späteren Auflagen in einer mit Zierschliffen veredelten Version vor, man kann es durch den Glasboden bewundern. Dieser hat zwei Kratzer, ansonsten befindet sich die Uhr in gutem, wenig getragenem Zustand. Die Bandwahl fiel auf ein hochwertiges dunkelbraunes Leder (20mm). Alle Lagerstellen des Werks wurden gereinigt und geölt, die Gangwerte sind sehr gut, das Datum ist durch Wechsel zwischen 23 und 24 Uhr schnellverstellbar.
Diese Herrenuhr der Marke „W Chrono“ präsentiert sich im beliebten Fliegerdesign mit schwarzem Zifferblatt, großen Leuchtzahlen für die Stunde und einer kleinen Innenskala mit den Zahlen 12 bis 24. Das mattierte 41mm breite Gehäuse beherbergt ein robustes Miyota Automatikkaliber mit Schnellverstellung der Datumsanzeige in Kronenstufe 1. Der Zustand ist rundum gut, es finden sich nur wenige Gebrauchsspuren, beide Mineralgläser sind kratzerfrei. Neben dem Zifferblatt sind auch Krone und Stahlband signiert, letzteres dürfte bis mindestens 20cm Gelenkumfang passen.
Die Gehäuseform dieser Herrenuhr aus dem Hause Poljot ist mehr als schrill. Das Zifferblatt ist klassisch rund, das Gehäuse zieht sich darüber hinaus aber oval extrem in die Breite und misst gigantische 42mm. Es finden sich rundum leichte Gebrauchsspuren, das Originalglas wurde aufpoliert. Im Inneren tickt das hauseigene Handaufzugskaliber 2609.H, das Datum kann über den Drücker bei der 8 schnellverstellt werden, der Wochentag durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr. Die Uhr wurde noch in der ehemaligen Sowjetunion hergestellt, an den 18mm breiten Stegen befindet sich ein neues schwarzes Rally-Leder.
Das Kaliber 6139 von Seiko gehört zu den ersten Vertretern der Gattung Automatikchronograph. Vorliegendes Exemplar befindet sich optisch in gutem Zustand. Das Edelstahlgehäuse hat noch das originale Schliffbild, es zeigt ein paar Gebrauchsspuren. Zifferblatt und Zeiger präsentieren sich in schönem Erhaltungszustand. Alle Funktionen sind einwandfrei gegeben, der Chronograph startet und nullt korrekt. Datum und Wochentag (englisch/römische Zahlen) können durch zweistufigen Druck auf die Krone schnellverstellt werden. Das hochwertige Stelux-Edelstahlband ist original und bis etwa 19cm Gelenkumfang tragbar. Das Glas wurde durch ein Plexi im Stil des ursprünglichen Mineralglases erneuert.
Beim GUB 60.3 handelt es sich um eine zwischen 1955 und 1961 gefertigte, mit Schraubenunruh sowie Glashütter Sonnenschliff auf dem Kron- und Sperrrad veredelte Version des Handaufzugskalibers GUB 60.1. Von der Version mit Stoßsicherung wurden insgesamt nur etwa 70.000 Stück gebaut – im Vergleich dazu, von der Spezimatic waren es circa 3 Millionen. Vorliegendes Exemplar verfügt über ein Zifferblatt mit einer Kombination aus Zahlen- und Strichindizes, es zeigt etwas Patina, am vergoldeten Gehäuse findet sich Kantenabrieb. Erneuert wurden das Glas, die Krone sowie das braune Lederband.
Gut, so ganz Vintage ist diese Herrenuhr der Marke Rivado noch nicht aber über 20 Jahre hat sie wahrscheinlich schon auf dem Buckel. Ihr Zifferblattdesign ist stark von den Fliegeruhren des Zweiten Weltkriegs inspiriert, das massive Edelstahlgehäuse sowie das originale Band sind mattiert bzw. perlgestrahlt. Im Inneren tickt das seit 1977 produzierte Citizen/Miyota 8215, sichtbar durch den Glasboden. Die Datumsanzeige kann in Kronenstufe 1 schnellverstellt werden, die Krone lässt sich wie bei einer Taucheruhr verschrauben. Der Zustand ist rundum gut mit ein paar Gebrauchsspuren, das Mineralglas wurde erneuert. Das Band ist bis mindestens 20cm Gelenkumfang tragbar und verfügt darüber hinaus noch über eine ausklappbare Schließenverlängerung.
Hier liegt augenscheinlich eine Auszeichnungs- oder Präsentuhr der Auto Union AG vor, darauf deutet das Zifferblattlogo hin. Sie wurde von der deutschen Firma Kaiser während der 60er Jahre produziert, beim Werk handelt es sich um das 18-steinige Manufakturkaliber Kaiser 19(53SC) mit Schweizer Ankerhemmung. Der Zustand ist rundum sehr gut, es findet sich noch keinerlei Goldabrieb und das Zifferblatt ist frei von Patina. Glas und Armband wurden erneuert, an den 17mm breiten Stegen befindet sich ein mittelbraunes Leder.
Die Uhren der Kommandirskie-Reihe wurden in Russland seit den 80er Jahren bis mindestens weit in die 90er produziert. Es waren wasserdichte Zeitmesser mit robusten Kalibern. Vorliegendes Exemplar ist der russischen Marine gewidmet, den Rückendeckel ziert ein springender Schwertwal. Es finden sich so gut wie keine Gebrauchsspuren, die Uhr ist in exzellentem Zustand, auch das Automatikwerk läuft perfekt. Die Krone ist verschraubt, das Datum lässt sich durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellen. An die 18mm breiten Stege habe ich ein schwarzes Natoband montiert.
Diese Dugena aus den 1970er Jahren hat ein eiförmiges Gehäuse mit verdeckten Bandstegen, das Zifferblatt ist davon unbeeindruckt rund. Farblich hält sich die Uhr zurück, alles ist dezent in Silber gehalten. Der Zustand ist bis auf ein paar Kratzer rundum gut, die Rückseite hat minimalen Kantenabrieb. Beim Werk handelt es sich um ein ETA 2782 Automatikkaliber mit Schnellverstellung des Datums in Kronenstufe 1. An den 20mm breiten Stegen befindet sich ein klassisches schwarzes Lederband.
Karex war eine Handelsmarke, die mit dem Uhrenkombinat Ruhla in Verbindung stand und zum Export in westliche Länder genutzt wurde. So tickt in vorliegendem Exemplar auch das allseits bekannte Ruhla M24. Es läuft im Rahmen seiner Möglichkeiten durchaus ordentlich, man muss aber bedenken, dass diese einfachen Kaliber bereits von Haus aus mit Gangtoleranzen von mehreren Minuten pro Tag bedacht waren. Die Uhr präsentiert sich im beliebten Taucherlook mit drehbarer Minutenlünette, der Zustand ist rundum gut, das Band augenscheinlich original. Die Datumsanzeige ist nicht schnellverstellbar, man muss also kurbeln.
Es ist unklar, wer das Rennen um die Entwicklung des ersten Automatikchronographen für sich entscheiden konnte, Seiko war mit dem Kaliber 6139 jedoch dabei. Das Werk ermöglicht Stoppzeiten bis zu 30 Minuten bei automatischem Aufzug, einen permanent mitlaufenden Sekundenzeiger findet man nicht, sondern nur bei aktiviertem Chrono. Vorliegend handelt es sich um die Referenz 6139-7002, die Uhr hat ein fast 42mm breites, massives Edelstahlgehäuse. Es zeigt ein paar Gebrauchsspuren, Zifferblatt und Zeiger sind sehr gut erhalten, das Mineralglas wurde erneuert. Der Chrono schaltet und nullt exakt, das Datum kann durch zweistufiges Drücken schnellverstellt werden, in Stufe 2 verändert sich der Wochentag (englisch/römische Zahlen). Gemäß der Seriennummer wurde die Uhr im Mai 1976 produziert. Das originale Stahlband hat schon etwas Stretch, es dürfte aber noch bis 19cm Gelenkumfang tragbar sein. Als Besonderheit liegt der Uhr die originale Schachtel aus den 70er Jahren bei (minimale Beschädigung am inneren Seiko-Schriftzug).
Das ETA 2824-2 ist immer noch ein Zugpferd der modernen Schweizer Uhrenindustrie, gebaut wird es bereits seit dem Jahr 1982. Aus diesem Jahrzehnt stammt auch vorliegende Herrenuhr von Prätina. Beim Werk handelt es sich noch um die frühe Version ohne Sekundenstopp, das Datum kann bereits in Kronenstufe 1 schnellverstellt werden. Die Uhr hat ein klassisches, leicht barockes Design mit schwarzem Zifferblatt und goldfarbenen römischen Zahlenindizes. Der Erhaltungszustand ist rundum sehr gut, alle Schliffe sind original, die Bandwahl fiel auf ein schwarzes Leder. Mit 9,5mm ist die Uhr für eine Automatik vergleichsweise flach.
Die Firma BFG/Baumgartner ist eher als Produzent von Uhrwerken bekannt, offensichtlich wurden aber auch ganze Uhren unter diesem Namen hergestellt. Vorliegender Chronograph überzeugt zunächst mit seinem Design und der schieren Größe – 42,5mm Breite und 45mm Länge tragen sich aufgrund der quadratischen Form wirklich gigantisch, zudem ist die Uhr 15mm dick. Danach fallen die drei Drücker auf, eher ungewöhnlich für einen Chronographen. Das liegt am Kaliber Baumgartner 597, es hat einen einzelnen start- und stoppbaren zentralen Sekundenzeiger, er lässt sich auch per Flyback sofort nullen und neu starten. Der Drücker bei 8 Uhr nullt alle Totalisatoren, die ansonsten immer mitlaufen, Minuten links, Stunden rechts und kleine Sekunde unten. Ja, damit hat man quasi zwei Stoppsekunden, eine höchst ungewöhnliche Konstruktion. Die Uhr ist in sehr gutem, originalem Erhaltungszustand und läuft einwandfrei, ich habe das schwarze Kunststoff-Containergehäuse bewusst nicht geöffnet, auf ein Werkfoto muss also verzichtet werden. Auch das 24mm breite Kunststoffband ist noch original. Alles in allem ein wunderbares Sammlerstück.
Die einstigen Dienstuhren der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg wurden von zahlreichen, vornehmlich Schweizer Herstellern geliefert. Alle mussten über ein schwarzes Zifferblatt mit Leuchtindizes und -zeigern, einen verschraubten Bodendeckel sowie eine stoßgesicherte Unruhwelle verfügen. Auf den Rückendeckel wurde dann eine DH-Nummer (Dienstuhr Heer) geprägt, die sich im Soldbuch des Trägers wiederfand. Vorliegendes Exemplar stammt von der Marke Record Watch Co, im Inneren tickt ein hauseigenes Handaufzugskaliber 022K. Der äußere Zustand lässt erkennen, dass die Uhr wohl einiges erlebt hat. Das Zifferblatt zeigt Patina, das Gehäuse deutliche Abriebspuren, es wurde versiegelt und strahlt eine wunderschöne Vintageoptik aus. Auf dem Edelstahlboden finden sich Kratzer, an die 18mm breiten festen Stege wurde ein neues olivgrünes Textilband montiert.
Hierbei handelt es sich um eine seltene Armbanduhr der japanischen Marke Citizen, das Modell Custom V2 mit schwarz eloxiertem Aluminiumgehäuse und Edelstahllünette. Es ist 41mm breit und dank des Materials trotzdem extrem leicht, der Erhaltungszustand gut, Abrieb in der Beschichtung findet sich nur an den Kanten. Im Inneren tickt das hauseigene Automatikkaliber Citizen 7290 mit Sekundenstopp sowie Datum und Wochentag. Das Datum kann bereits in Kronenstufe 1 schnellverstellt werden, beim Wochentag funktioniert dies durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr. Das Mineralglas wurde durch ein Originalteil erneuert, an den 18mm breiten Stegen befindet sich ein neues Textilband mit schwarzer Hardware. Laut Seriennummer wurde die Uhr im September 1971 hergestellt.
Diese Herrenuhr der deutschen Marke Foresta besitzt das gleiche Gehäuse wie die legendäre Stowa Seatime aus den 60er Jahren, sie hat also eine Druckdichte von (ehemals) 200 Metern, was sie zu einer „echten“ Taucheruhr macht. Schwertzeiger und Balkenindizes auf schwarzem Grund verleihen der Uhr eine sehr gute Ablesbarkeit, die Countdown-Lünette ist in beide Richtungen drehbar. Das unpolierte Edelstahlgehäuse verfügt noch über das originale Schliffbild in gutem Zustand. Im Inneren tickt quasi ein Manufakturkaliber, denn Foresta verwendete fast ausschließlich selbst produzierte Förster-Werke, hier ein FB 197 mit Datumsanzeige auf 6 Uhr. Sie ist durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellbar. An den 19mm breiten Stegen befindet sich ein mehrfarbig gestreiftes Textilband, auf Wunsch kann auch ein klassisches Tropic-Kautschuk montiert werden.
Die "Sturmanskie" ist eines der attraktivsten Modelle aus der Poljot-Chronographenreihe mit Kaliber 3133. Dies liegt nicht zuletzt an der inneren, über die Krone bei 9 Uhr bedienbaren Stundenlünette. Wenn man diese bei Beginn des Stoppvorgangs auf den Stundenzeiger einstellt, hat man gleichzeitig einen Stundenzähler. Vorliegend handelt es sich um die seltene schwarze Version, produziert noch zur Zeit der Sowjetunion. Die Drehlünette hat minimale Spuren bei der 3, das verchromte Gehäuse zeigt etwas Abrieb, im Inneren werkelt das bekannte Kaliber 3133. Alle Funktionen sind einwandfrei gegeben, das Datum ist durch Wechsel zwischen 23 und 24 Uhr schnellverstellbar. Montiert wurde ein schwarzes Lederband in Vintage-Optik.
In diesem Chronographen aus den 1950er Jahren tickt ein überaus hochwertiges, damals auch von Breitling verwendetes Handaufzugskaliber vom Typ Venus 175. Es handelt sich um einen Chronographen mit Schaltrad, die Drücker lassen sich deutlich knackiger bedienen als bei Exemplaren mit Kulissenschaltung. Der Chrono schaltet und nullt exakt, lediglich der Stoppsekundenzeiger springt beim Starten manchmal ein bis zwei Sekunden nach vorn. Aber mit so einer alten Uhr stoppt man auch nicht mehr den 100-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen sondern eher die Pizza im Ofen. Der Zustand ist rundum gut, besonders das bronzefarbene Blatt und die dünnen Stabzeiger sind schön erhalten, das Gehäuse zeigt minimalen Goldabrieb. An die 18mm breiten Stege wurde ein braunes Lederband montiert.
Diese Homa besitzt das gleiche Gehäuse wie die legendäre Stowa Seatime aus den 60er/70er Jahren, sie hat also eine Druckdichte von (ehemals) 200 Metern, was sie zu einer „echten“ Taucheruhr macht. Die Marke wurde gemäß Mikrolisk 1956 von Rudolf Holzmann in München registriert. Im Inneren vorliegender Uhr tickt das nur 1969 bis 71 gebaute Pforzheimer Automatikkaliber PUW 1461, die Datumsanzeige kann durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellt werden. Die Lünette ist bidirektional drehbar, die Bandwahl fiel auf ein stilechtes neues Kautschuk im Tropic-Design. Die Uhr befindet sich rundum in gutem bis sehr gutem Erhaltungszustand.
Hierbei handelt es sich um den König der Taucheruhren, zumindest wenn es nach der japanischen Marke Orient geht. Die Abmessungen sind selbst für die 70er Jahre „königlich“, über 42mm Breite verlangen schon nach einem entsprechenden Handgelenk. An den 22mm breiten Stegen befindet sich ein neues schwarzes Rally-Lederband. Die innenliegende Taucherlünette ist über die untere Krone drehbar, der obere Drücker verstellt das Datum, beim englischen Wochentag funktioniert dies durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr. Am Gehäuse finden sich ein paar Gebrauchsspuren, Zifferblatt und Zeiger sind sehr gut erhalten. Das hauseigene Kaliber Orient 1942 hat konstruktionsbeding übrigens keinen Handaufzug, also muss man die Uhr vorm Tragen etwas anschütteln.
Lanco ist eine Tochterfirma von Tissot, daher verwundert es nicht, dass in vorliegendem Exemplar ein hauseigenes Automatikkaliber vom Typ 2481 tickt. Es handelt sich um eine Taucheruhr aus den 70er Jahren, die im 39mm breiten Gehäuse versenkte Lünette ist beidseitig drehbar, der Zustand rundum gut. Die Datumsanzeige kann durch Druck auf die erneuerte Krone schnellverstellt werden, an den 22mm breiten Stegen befindet sich ein schwarzes Rally-Lederband.
Diese Certina stammt aus der Reihe Argonaut, ihr 35mm breites Edelstahlgehäuse wirkt durch die quadratische Form am Arm deutlich (!) größer als es die Zahl vermuten lässt. Der Zustand ist rundum gut, es finden sich ein paar Gebrauchsspuren, u.a. am Bodendeckel. Das mattschwarze Zifferblatt hat dezente rote Zwischenstriche in der Minuterie, alle Lagerstellen des hauseigenen Kalibers 25-661 wurden gereinigt und geölt, die Gangwerte sind sehr gut. Das Datum kann durch Wechsel zwischen 23 und 24 Uhr schnellverstellt werden.